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Husten, Schnupfen, Fieber und andere plötzlich auftretende Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Kinderarztpraxis. In unserer Allgemeinsprechstunde untersuchen wir Kinder und Jugendliche mit akuten gesundheitlichen Problemen und besprechen mit den Eltern das geeignete weitere Vorgehen.
Die Allgemeinsprechstunde findet von Montag bis Freitag jeweils von 11:00 bis 12:30 Uhr statt. Bitte beachten Sie die jeweils geltenden Hinweise unserer Praxis zur vorherigen Anmeldung und zur Organisation Ihres Besuchs.
Die Sprechstunde ist für Beschwerden vorgesehen, die zeitnah kinderärztlich beurteilt werden sollten, aber keine unmittelbar lebensbedrohliche Notfallsituation darstellen. Bei schweren Symptomen darf nicht bis zum Beginn oder bis zum nächsten regulären Termin gewartet werden.
Mit welchen Beschwerden können Sie in die Allgemeinsprechstunde kommen?
Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche mit neu aufgetretenen oder akut verschlechterten Beschwerden. Dazu zählen beispielsweise Atemwegsinfekte, Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschläge oder Schmerzen ohne erkennbare schwere Verletzung.
Während des Termins berücksichtigen wir das Alter des Kindes, die Dauer und Entwicklung der Symptome sowie den allgemeinen Zustand. Auch Vorerkrankungen, aktuelle Medikamente, mögliche Kontakte zu erkrankten Personen und Beobachtungen der Eltern können für die Einschätzung wichtig sein.
Nicht jede akute Erkrankung benötigt umfangreiche Diagnostik oder eine Behandlung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Ziel ist eine sorgfältige medizinische Einordnung mit verständlichen Empfehlungen für Behandlung, Beobachtung und gegebenenfalls notwendige Kontrollen.
Wenn sich während der Untersuchung Hinweise auf eine Erkrankung ergeben, die weitere Diagnostik oder eine spezialisierte Behandlung erfordert, besprechen wir die nächsten Schritte. Je nach Befund können eine Verlaufskontrolle, zusätzliche Untersuchungen oder die Vorstellung in einer Fachpraxis beziehungsweise Kinderklinik notwendig werden.
Das sagen unsere Patienten
Husten und Schnupfen kinderärztlich abklären
Atemwegsinfekte treten bei Kindern besonders häufig auf und werden meist durch Viren verursacht. Typische Beschwerden sind eine laufende oder verstopfte Nase, Husten, Niesen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Müdigkeit und teilweise erhöhte Temperatur oder Fieber.
Bei der Untersuchung achten wir unter anderem auf den Allgemeinzustand, die Atmung und mögliche Begleitsymptome. Abhängig von Alter und Befund können außerdem Ohren, Hals, Lunge und weitere relevante Bereiche untersucht werden.
Eltern sollten angeben, seit wann der Husten besteht, ob er trocken, bellend oder verschleimt klingt und ob das Kind nachts stärker hustet. Auch auffällige Atemgeräusche, Schmerzen, Erbrechen beim Husten oder eine eingeschränkte Flüssigkeitsaufnahme sind wichtige Informationen.
Bei Atemnot, bläulich verfärbten Lippen, deutlicher Erschöpfung oder sehr schneller Verschlechterung handelt es sich nicht um einen Fall für das Abwarten auf eine reguläre Sprechstunde. In einer lebensbedrohlichen Situation ist sofort der Rettungsdienst unter 112 zu verständigen.
Fieber richtig einordnen
Fieber ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Reaktion des Körpers, die bei unterschiedlichen Infektionen und anderen gesundheitlichen Problemen auftreten kann. Für die ärztliche Einschätzung ist nicht allein die gemessene Temperatur entscheidend, sondern vor allem der gesamte Zustand des Kindes.
Notieren Sie möglichst, wann das Fieber begonnen hat, wie und an welcher Körperstelle gemessen wurde und wie sich die Werte entwickelt haben. Teilen Sie uns außerdem mit, ob bereits fiebersenkende Mittel gegeben wurden und in welcher Dosierung dies geschehen ist.
Wichtige Begleitsymptome sind beispielsweise Husten, Schnupfen, Kopf- oder Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Hautveränderungen, Probleme beim Wasserlassen oder ungewöhnliche Müdigkeit. Ebenso relevant ist, ob das Kind ausreichend trinkt, regelmäßig Urin ausscheidet und zwischen den Fieberphasen ansprechbar bleibt.
Bei sehr jungen Säuglingen muss Fieber besonders ernst genommen werden. Ein Baby in den ersten drei Lebensmonaten sollte bei einer Körpertemperatur ab 38 Grad Celsius oder bei einem auffällig schlechten Allgemeinzustand umgehend ärztlich beurteilt werden.
Auch bei älteren Kindern ist eine rasche Rücksprache wichtig, wenn das Fieber länger anhält, das Kind kaum trinkt, teilnahmslos wirkt oder weitere deutliche Beschwerden entwickelt. Eltern sollten unabhängig von einzelnen Messwerten medizinischen Rat einholen, wenn ihnen ihr Kind ungewöhnlich krank oder verändert erscheint.
Weitere akute Beschwerden
Neben Atemwegsinfekten und Fieber können auch Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen oder unkompliziert wirkende Bauchbeschwerden Anlass für einen Besuch sein. Bei der Einordnung berücksichtigen wir, wann die Beschwerden begonnen haben, ob sie zunehmen und welche weiteren Symptome gleichzeitig bestehen.
Erbrechen und Durchfall können besonders bei kleinen Kindern zu einem relevanten Flüssigkeitsverlust führen. Hinweise wie ein trockener Mund, deutlich weniger Urin, eingesunkene Augen, ungewöhnliche Schläfrigkeit oder eine konsequente Trinkverweigerung sollten bereits bei der Kontaktaufnahme genannt werden.
Auch neu aufgetretene Hautausschläge oder lokale Hautveränderungen können untersucht werden. Fotos vom Beginn und bisherigen Verlauf sind hilfreich, wenn der Ausschlag zwischenzeitlich verblasst, seine Form verändert oder nur phasenweise sichtbar ist.
Blut im Stuhl oder Urin, starke zunehmende Schmerzen, anhaltendes Erbrechen, Nackensteife oder eine deutliche Bewusstseinsveränderung erfordern eine besonders rasche medizinische Einschätzung. Je nach Schweregrad kann eine direkte Notfallversorgung notwendig sein.
So bereiten Sie den Besuch vor
Bringen Sie bitte die Gesundheitskarte, den Impfausweis und bei kleinen Kindern möglichst das Kinderuntersuchungsheft mit. Relevante Arztberichte, Krankenhausunterlagen, Allergieausweise und ein aktueller Medikamentenplan können die Beurteilung zusätzlich unterstützen.
Notieren Sie die wichtigsten Beobachtungen möglichst vor dem Besuch. Dazu gehören Beginn und Verlauf der Beschwerden, gemessene Temperaturen, Trinkmenge, Urinausscheidung, besondere Kontakte und bereits durchgeführte Behandlungsmaßnahmen.
Wenn Ihr Kind Medikamente erhalten hat, benötigen wir den Namen des Präparats, die verabreichte Menge und den Zeitpunkt der letzten Gabe. Bringen Sie bei Unsicherheit die Verpackung oder ein gut lesbares Foto des Medikaments mit.
Teilen Sie unserem Praxisteam bereits bei der Anmeldung mit, wenn ein ansteckender Ausschlag, Kontakt zu einer meldepflichtigen Erkrankung oder eine andere besondere Infektionssituation vermutet wird. So kann das weitere Vorgehen passend organisiert werden.
Was geschieht während des Termins?
Zu Beginn erfragen wir die aktuellen Beschwerden und wichtige medizinische Hintergründe. Anschließend erfolgt eine altersgerechte körperliche Untersuchung, deren Umfang sich nach den geschilderten Symptomen und dem Zustand des Kindes richtet.
Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, sofern sie medizinisch angezeigt und im jeweiligen Rahmen verfügbar sind. Nicht jede Diagnose benötigt sofort einen Abstrich, eine Blutentnahme oder ein bildgebendes Verfahren.
Nach der Untersuchung erklären wir den Befund und besprechen, welche Maßnahmen zu Hause sinnvoll sind. Sie erfahren außerdem, auf welche Veränderungen Sie achten sollten und wann eine erneute Vorstellung oder eine weiterführende Behandlung erforderlich ist.
Bitte fragen Sie nach, wenn eine Empfehlung, Dosierung oder Beobachtungsanweisung unklar geblieben ist. Ein gemeinsames Verständnis ist wichtig, damit die Behandlung zu Hause sicher umgesetzt werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit bei Säuglingen und Vorerkrankungen
Neugeborene und junge Säuglinge können sich bei einer Infektion schneller verschlechtern und zeigen nicht immer die gleichen deutlichen Symptome wie ältere Kinder. Trinkschwäche, ungewöhnliche Ruhe, schrilles Schreien, eine veränderte Hautfarbe oder auffällige Atmung sollten deshalb frühzeitig medizinisch beurteilt werden.
Auch bei chronischen Erkrankungen, einer eingeschränkten Immunabwehr oder einer medizinisch komplexen Vorgeschichte kann eine niedrigere Schwelle zur Untersuchung sinnvoll sein. Teilen Sie unserem Team bei der Kontaktaufnahme mit, welche Grunderkrankung besteht und welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden.
Für Kinder mit einem persönlichen Notfall- oder Behandlungsplan sollten die entsprechenden Unterlagen mitgebracht werden. Bei einer akuten Verschlechterung gelten vorrangig die individuell vereinbarten ärztlichen Notfallhinweise.
Rücksicht bei möglicherweise ansteckenden Erkrankungen
Husten, Schnupfen, Fieber, Erbrechen, Durchfall und manche Hautausschläge können durch ansteckende Erkrankungen verursacht werden. Rücksichtnahme hilft dabei, andere Kinder, Neugeborene, Schwangere und gesundheitlich besonders gefährdete Personen in der Praxis zu schützen.
Beachten Sie bitte die aktuellen Hygieneregeln und organisatorischen Hinweise unserer Praxis. Wenn Sie eine besonders ansteckende Erkrankung vermuten, informieren Sie das Team möglichst vor dem Betreten der Praxisräume.
Husten und Niesen sollten möglichst in die Armbeuge erfolgen, und benutzte Taschentücher gehören direkt in einen Abfallbehälter. Eine sorgfältige Händehygiene kann die Weitergabe vieler Krankheitserreger zusätzlich reduzieren.
Welche Schutzmaßnahmen im Einzelfall notwendig sind, hängt von den Beschwerden und der aktuellen Situation ab. Unser Praxisteam informiert Sie, wenn für den Besuch ein besonderer Wartebereich oder ein anderes organisatorisches Vorgehen vorgesehen ist.
Planbare Anliegen benötigen ausreichend Zeit
Die Akutsprechstunde konzentriert sich auf die zeitnahe Beurteilung neu aufgetretener Beschwerden. Umfangreiche Vorsorgeuntersuchungen, ausführliche Entwicklungsberatungen, langfristige Therapieplanungen oder andere planbare Anliegen benötigen häufig einen gesonderten Termin mit einem passenden Zeitrahmen.
Wenn zusätzlich zur akuten Erkrankung ein weiteres Thema besprochen werden soll, nennen Sie dieses bitte bereits bei der Anmeldung. Das Praxisteam kann dann einschätzen, ob beide Anliegen im selben Termin bearbeitet werden können oder ein weiterer Termin sinnvoll ist.
Eine gute Terminplanung hilft uns, akute und umfangreiche Anliegen jeweils mit der notwendigen Aufmerksamkeit zu behandeln. Sie reduziert außerdem unnötige Wartezeiten für kranke Kinder und ihre Begleitpersonen.
Wann Sie nicht auf die Sprechstunde warten sollten
Bestimmte Beschwerden erfordern unverzüglich medizinische Hilfe. Dazu zählen insbesondere schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, ausgeprägte Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, schwere allergische Reaktionen, größere Verletzungen, Vergiftungsverdacht oder ein insgesamt lebensbedrohlich wirkender Zustand.
Rufen Sie bei akuter Lebensgefahr sofort die Notrufnummer 112. Fahren Sie in einer solchen Situation nicht erst zur regulären Praxis und warten Sie nicht bis zum Beginn der Allgemeinsprechstunde.
Auch starke oder rasch zunehmende Beschwerden können eine frühere ärztliche Beurteilung notwendig machen. Wenn Sie unsicher sind, schildern Sie die Symptome möglichst genau und holen Sie zeitnah medizinischen Rat ein.
Hilfe außerhalb der Praxiszeiten
Akute Erkrankungen halten sich nicht immer an die Öffnungszeiten einer Praxis. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, deren Behandlung nicht bis zur nächsten regulären Sprechzeit warten kann, erreichen Sie in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Der Bereitschaftsdienst unterstützt bei der Einordnung und vermittelt abhängig von der Situation eine geeignete Versorgung. Für schwere Unfälle oder lebensbedrohliche Notfälle ist dagegen ausschließlich der Rettungsdienst unter 112 die richtige Anlaufstelle.
Beide Angebote ersetzen nicht die längerfristige Betreuung durch die vertraute Kinderarztpraxis. Informieren Sie uns bei einem späteren Besuch über relevante Befunde und Behandlungen, die außerhalb unserer Praxis erfolgt sind.
Besuch von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 12:30 Uhr
Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Anmeldehinweise der Praxis und planen Sie ausreichend Zeit ein. Abhängig vom Patientenaufkommen und von der medizinischen Dringlichkeit kann es trotz festgelegter Sprechstundenzeit zu Wartezeiten kommen.
Schildern Sie bei der Anmeldung kurz die wichtigsten Symptome sowie das Alter und den aktuellen Zustand Ihres Kindes. So kann das Praxisteam besondere Dringlichkeit erkennen und Ihnen gegebenenfalls ein anderes Vorgehen empfehlen.
Für die medizinische Einschätzung zählt nicht nur das einzelne Symptom, sondern immer der Gesamteindruck des Kindes. Vertrauen Sie deshalb auch Ihrer eigenen Beobachtung und weisen Sie ausdrücklich darauf hin, wenn Ihr Kind ungewöhnlich schwach, teilnahmslos oder deutlich verändert wirkt.
Praxis Aubing
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Mo-Di 08:30-12:30 & 13:30-17:00 Uhr
Mi-Do 08:30-12:30 & 13:30-16:30 Uhr
Fr 08:30-13:00 Uhr

